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Beitrag von Meinungsvielfalt.Jetzt

Sie sind eingeladen, in Gesprächskreisen Feedback zu den eingereichten Themen zu geben, um sie zu verbessern. Dabei stehen konstruktive Kritik und Optimierung im Fokus.

Vorhandene Gesprächskreise finden Sie unter dem Themenvorschlagstext. Gibt es noch keinen, können Sie in der rechten Seitenspalte den ersten Gesprächskreis eröffnen.
 

Nutzen Sie noch die öffentlich-rechtlichen Medien?

Falls ja: Löst das bei Ihnen wachsende Unzufriedenheit aus? 

Dann sind Sie damit nicht allein!

Auch wir, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio, vermissen Meinungsvielfalt in der Berichterstattung. Auch wir zweifeln angesichts publik gewordener Skandale an den bestehenden Strukturen der öffentlich-rechtlichen Medien. Doch wir schätzen das Prinzip eines beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks als wichtige Säule von Demokratie und Kultur. Wir sind von seinen Grundsätzen und dem Programmauftrag überzeugt. Beides sehen wir allerdings in Gefahr. 


Wir sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der öffentlich-rechtlichen Medien aus verschiedenen Regionen des Landes. Wir arbeiten in unterschiedlichen Gewerken, Abteilungen und Redaktionen. Wir sind Programmmacher, Techniker, Sachbearbeiter, Kameraleute, Moderatoren, Sprecher sowie Musiker aus den Rundfunkorchestern und -chören. Uns eint der Wunsch nach Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Wir haben uns zusammengetan und ein Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk entworfen. Damit wollen wir unsere Stimme und Expertise in die Debatte um dessen Zukunft einbringen: einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sein Publikum ernst nimmt, der Debatten zulässt und ein breites Meinungsspektrum abbildet, ohne zu diffamieren. Hier geht’s zum Manifest: https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html
 

Wir fordern:

  • Rückkehr zu Programminhalten, die den im Medienstaatsvertrag festgelegten Grundsätzen wie Meinungsvielfalt, Pluralität und Ausgewogenheit entsprechen.
  • Teilhabe der Beitragszahlenden bei medienpolitischen, finanziellen und personellen Entscheidungen, beispielsweise durch einen Bürgerrat.
  • Ein Beteiligungsverfahren, durch das alle relevanten Verbände und Initiativen, die sich für Veränderungen in den öffentlich-rechtlichen Medien einsetzen, eingebunden werden. Eine Möglichkeit ist ein Medienkonvent.

Begründung

Wir beobachten schwindendes Vertrauen der Menschen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zweifel an der gebotenen Regierungsferne sind nicht zu überhören. Von vielen wird die immer größer werdende Lücke zwischen Programmauftrag und Umsetzung beklagt. Zugleich ist es immer wichtiger für den demokratisch-gesellschaftlichen Diskurs, vertrauenswürdige öffentlich-rechtliche Medien zu haben.

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich wieder stärker auf ihre im Medienstaatsvertrag festgelegten Werte und Grundsätze besinnen und nach ihnen handeln. Transparenz und größtmögliche Bürgerbeteiligung sollen dabei im Zentrum stehen. Nur so kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder an Akzeptanz gewinnen und seiner Bestimmung als wesentliche Säule der Demokratie gerecht werden.

Fühlen Sie sich angesprochen und wünschen auch Sie sich einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Dann helfen Sie mit Ihrer Stimme das Thema zu einer Volksabstimmung zu machen.

Unser Anliegen finden Sie auch als Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks

Mit bestem Dank,
Meinungsvielfalt.Jetzt

Unsere Initiative setzt sich zusammen aus aktiven und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wir sind unabhängig und verfolgen keine Parteiinteressen. 

 

Benachrichtigungen von Meinungsvielfalt.Jetzt (1)

Endspurt, um bis zum 30.06.24 unter die ersten 3 Themenvorschläge zu kommen

24.06.2024

Liebe Unterstützer von meinungsvielfalt.jetzt,

herzlichen Dank für Ihre und Eure bisherigen Stimmen zu unserer Forderung „*Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks*“!

Wir würden mit diesem Thema bei Abstimmung21 gern zu den ersten 3 Themen gehören, um dem Ziel einer Volksabstimmung näher zu kommen.
Dazu brauchen wir noch einmal Eure
Unterstützung.


Wenn wir es dort bis zum 30.06. unter die ersten drei Themenvorschläge schaffen, ist das Ziel greifbar nah. Jede einzelne Stimme zählt dabei
- die eigene wie jede weitere aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.
Deshalb: bitte diese Nachricht weiter auf die Reise schicken! Und dann mit abstimmen:
https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/270-erneuerung-des-offentlich-rechtlichen-rundfunks.


Unser Anliegen noch einmal kurz zusammengefasst:
Wir sind aktive und frühere Mitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio aus der ganzen Republik – Redakteure, Moderatoren,
Sprecher, Kameraleute, Ingenieure, Sachbearbeiter und Orchester-Musiker. Wir sind unabhängig und verfolgen keine Parteiinteressen.
Und wir sind unzufrieden damit, wie unsere Anstalten
mit den Gebührengeldern und den Gebührenzahlern umgehen.
Wir beobachten, dass immer mehr Menschen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk misstrauen. Zweifel an der gebotenen Regierungsferne sind
unüberhörbar. Und viele Zuschauer, Hörer und User beklagen eine immer größere Lücke zwischen Programmauftrag und tatsächlichem Programm.

Zugleich wird es für echte Demokratie immer wichtiger, dass wir uns alle auf wahrhaftige Medien verlassen können.

Deshalb haben wir ein Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk entworfen. Dieser soll sein Publikum ernst nehmen, Debatten
zulassen und ein breites Meinungsspektrum abbilden, ohne Andersdenkende zu diffamieren. Hier geht’s zum Manifest, welches bei Open Petition ebenso mit einer Zeichnung unterstützt werden kann:
https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html
https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks?

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich wieder stärker auf ihre im Medienstaatsvertrag festgelegten Werte und Grundsätze besinnen – und
nach ihnen handeln, Kontrollgremien innerhalb des ÖRR müssen ihre Aufgabe ernst nehmen und entsprechend funktionieren. Transparenz und größtmögliche Bürgerbeteiligung sollen dabei im Zentrum stehen. Nur so kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder Akzeptanz gewinnen und seiner Bestimmung als Säule der Demokratie gerecht werden. Das ist jetzt wichtig und wird auch in der Zukunft sehr wichtig sein.

Herzliche Grüße & vielen vielen Dank für Eure Unterstützung!!!
Das Team von meinungsvielfalt.jetzt

 

Gesprächskreise (7)

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2 kommentare
24.06.2024
Vielschichtige Transformation statt großer Paukenschlag
Zu aller erst möchte ich die Initiative meinungsvielfalt.jetzt anerkennen. Das Manifest erscheint mir voll von positiver und aufrichtiger Bestrebungen. Ich b...
S
sebastian
0 kommentare
29.06.2024
aufklärung und qualitative kulturelle unterhaltung..
der öffentlich rechtliche rundfunk wird von staatlichen rundfunkanstalten ausgestrahlt u. unterhalten. er hat daher über steuermittel finanziert zu werden,w...
P
peter lunau
16 kommentare
06.06.2024
Der ÖRR ist nicht reformierbar
Leider sind Ihre Forderungen weder Fisch noch Fleisch und in dem bestehenden Verwaltungsmoloch des ÖRR nicht umsetzbar. Wie und in welchem Zeitraum und hin ...
W
Woli
24 kommentare
03.06.2024
Bayrisches Volksbegehren "Bürgerrundfunk"
Gerne möchte ich Sie an dieser Stelle auf das bayrische Volksbegehren "Bürgerrundfunk" ( https://volksbegehren-buergerrundfunk.de/ ) aufmerksam machen. Ziele...
T
thulaba
18 kommentare
04.06.2024
Noch mehr Sozialismus/Totalitäre Anmaßungen im ÖRR?
Das fängt bei diesem Vorschlag schon mit der Einrichtung eines Sowjets (Bürgerrats) an. Die Antifa wird schon dafür sorgen, wer in diesem zu Wort kommt und w...
W
WerWeissDasSchon
5 kommentare
07.06.2024
Meinungsvielfalt = jeder kann Behaupten was er will, ohne dass es kom...
Das Manifest hat einen etwas anderen Klang als die Kurzform hier. Ich hätte auch gerne einen reformierten, schlankeren ÖRR, der einfach nur da ist um neutral...
S
Sebastiano Bahremand
2 kommentare
20.06.2024
Nur wenn die Eliten eine freie Gesellschaft möchten, gibt es eine
Nicht nur die ÖRR, sondern auch die privaten Medien sind konzentriert und in ganz wenigen Händen. Über die Medienkontrolle (die mit den Asozialen Medien, Soc...
Volker Birk https://blog.fdik.org